WAVE & WOODS Ausgabe #47 ist da!
Avoir la pêche. Die Franzosen sagen das, wenn gerade alles gut läuft. Wörtlich übersetzt heißt es: den Pfirsich haben. Warum ausgerechnet der Pfirsich dafür herhalten muss? Keine Ahnung. Aber für diese Ausgabe passt der Gedanke irgendwie ganz gut.
Denn ehrlich gesagt lief bei der Produktion von Ausgabe 47 nicht immer alles nach Plan. Wir haben fast zwei Monate länger daran gearbeitet als gedacht. So lange haben wir noch nie eine Deadline überzogen. Aber irgendwann haben wir einfach weitergemacht. Seite für Seite. Geschichte für Geschichte. Und jetzt ist sie endlich da.
Mit Ausgabe 47 nehmen wir dich mit an ziemlich unterschiedliche Orte dieser Welt. Nach Ericeira zum Beispiel, wo uns unser Freund und Surfpro Marlon Lipke seine liebsten Ecken zeigt. Es geht um seine Lieblingsspots, guten Kaffee, die beste Reisezeit und die Frage, ob Ericeira eigentlich ein Ort zum Auswandern ist.
Wir wandern 36 Kilometer durch das Hajar Gebirge in Ras al Khaimah, entdecken das sommerliche Arosa und sprechen mit Big Wave Surfer Andrew „Cotty“ Cotton über die größten Wellen der Welt, Angst und die Geschichte, wie Nazaré zu dem wurde, was es heute ist.
Für mich persönlich geht es außerdem zu einem Ort, der schon sehr lange auf meiner Bucket List stand: São Tomé und Príncipe. Regenwald, schwarze Vulkanfelsen, Wasserfälle und ein Inselstaat, der für viele immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist. Leve Leve, sagen die Menschen dort. Immer mit der Ruhe. Langsam, langsam. Vielleicht genau das richtige Motto für diese Ausgabe.
Dazu kommt Vincent Bartels, der seit Jahren mit seiner Kamera und seinem VW Syncro unterwegs ist und uns einen Einblick in sein beeindruckendes Portfolio gibt. Wir begleiten Berg und Skiführer Reiner Taglinger mit seiner Tochter und ihren Freundinnen in den Himalaya, feiern die Rückkehr der Roadtrip Saison und zeigen dir mit Kéa eine griechische Insel, auf der es noch etwas ruhiger zugeht.
Und natürlich gibt es auch wieder Kunst. Der Künstler hinter unserem Cover heißt Lee Roy Fairclough und bekommt in dieser Ausgabe ebenfalls seinen Platz.
Vielleicht hat die Sache mit der verspäteten Deadline also auch etwas Gutes gehabt. Manchmal muss man den Pfirsich einfach Pfirsich sein lassen und die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
In diesem Sinne: Ausgabe 47 ist endlich da.