SURF: Imogen Caldell am Eisbach

Team O’Neill-Riderin Imogen Caldwell war vom 22.06.19 bis 25.06.19 zum ersten Mal in München. Das australische Model sucht immer und überall die Herausforderung, weshalb ihr Trip durch Deutschland und Österreich auch alles andere als langweilig war.
Imogen ist eine furchtlose Big Wave Surferin und liebt Abenteuer: Hier surfte sie die Eisbachwelle und testete neue Motocross Bikes.

Hast du deine Zeit in München genossen und was nimmst du von der Reise mit?

Das war meine erste Deutschland-Reise und ich bin total überwältigt! Ich wollte mir unbedingt die Stadt ansehen und auf dem Eisbach surfen. Außerdem durfte ich die kürzlich eröffnete KTM Motohall besuchen und ein paar Runden auf einer ihrer neuen E-Bikes drehen.

Warst du zuvor schon einmal Riversurfen und wie hat es dir gefallen?

Es ist so anders! Das war mein erstes Mal beim Riversurfen und ich musste mich tatsächlich ziemlich durchkämpfen. Aber es war ein cooles Gefühl und ich hätte wirklich gerne noch mehr Zeit dort verbracht und verschiedene Boards ausprobiert.

Du bist als „fearless girl“ bekannt – gab es trotzdem schon Momente, in denen du gesagt hast, bis hierhin und nicht weiter?

Ja, das sage ich ständig!

Ist Big Wave Surfen immer noch eine Challenge für dich, oder schon zur Gewohnheit geworden?

Ich versuche mich immer neu herauszufordern und mir neue Ziele zu setzen – ob etwas höher oder ein bisschen härter!

Gibt es einen Ort, an dem du unbedingt surfen möchtest und warum?

Ich würde besonders gern Tahiti besuchen, da versuche ich, dieses Jahr noch hinzukommen. Es wirkt einfach wie ein unglaublicher Ort und steht auf jeden Fall ganz weit oben auf meiner Bucket List.

Was war bisher deine schlimmste Surf Erfahrung?

Wahrscheinlich, als ich einmal in ein Riff geschmettert wurde – das mit Seeigeln übersät war. Besser geht’s kaum, haha.

Es scheint, dass Frauen im Big Wave Surfen immer mehr Beachtung geschenkt wird. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür?

The girls are going nuts! Wir halten uns nicht mehr zurück!

Zurzeit machst du einen Pilotenschein – Was bedeutet Fliegen für dich? Und kannst du Fliegen mit Surfen vergleichen?

Fliegen und Surfen unterscheiden sich sehr voneinander, aber sie sind beide große Leidenschaften von mir und Dinge, die ich hoffentlich mein restliches Leben lang noch verfolgen werde.

Zudem fährst du auch Motocross. Wie bist du dazu gekommen?

Ich wuchs auf einer Schaffarm auf, daher war ein Motorrad eines der ersten Dinge, die ich mir jemals gewünscht habe – sogar noch vor dem Surfbrett. Ich liebe das Gefühl, auf einem Motorrad zu sitzen. Es ist etwas, das mich sehr glücklich macht.

Gibt es etwas, wovor du Angst hast?

Zombies.

Wie würdest du dich in 3 Worten beschreiben?

Selbstbewusst, zielstrebig, happy.

Haben Surfer eine besondere Verantwortung gegenüber dem Ozean und der Umwelt?

100%! Meiner Meinung nach sollen Surfer und alle anderen, die irgendetwas mit dem Ozean zu tun haben, das Meer, das Leben darin und die Küsten schützen. Weil wir diejenigen sind, die aus erster Hand erfahren, was die Folgen sind.

Was können Surfer machen, um die Ozeane zu bewahren?

Surfer und alle anderen können schon allein durch die Wahl ihrer Kleidung oder ihres morgendlichen Kaffeebechers ökologischer werden. Es sind schließlich auch die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen.

Wie würdest du deinen Modestil beschreiben? In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Ich bin die Art Mensch, die sich immer für das praktischste Outfit entscheidet, andererseits steche ich auch gerne heraus. O’Neill hat eine tolle, vielfältige Auswahl an Styles – da finde ich immer den richtigen Look für mich.

Was würdest du gerne machen, wenn du keine Surferin wärst?

Wenn ich nicht surfen würde, würde ich mich einfach auf die anderen Millionen Hobbys konzentrieren, denen ich im Moment schon nachgehe.